Nach dem flotten Auftritt im Cup gegen den FC Rechthalten-St.Ursen und der Qualifikation für den Viertelfinal wollte man den Schwung in die Meisterschaft gleich mitnehmen und die nächsten Punkte einfahren. Gegner war an diesem sonnigen Sonntagnachmittag der abstiegsgefährdete FC Tafers II.

Trotz vielen Verletzten, Erkrankten und Abwesenden galt man in dieser Partie trotzdem als klarer Favorit. Doch was die Zuschauer in den ersten paar Minuten zu sehen bekamen war ein komplett anderes Bild. Hochkarätige Chancen gab es zwar auf keiner Seite aber es waren doch eher die Gastgeber welche ihr Spiel den WüFla Jungs aufzwingen konnten. In den Reihen der Wünnewiler funktionierte herzlichst wenig. Immer wieder waren Stellungs- und Abspielfehler zu sehen und auch die Laufbereitschaft hielt sich in Grenzen. Dementsprechend wenig Spannendes gibt es hier zu erzählen. Viele Zuschauer haben es sich vermutlich in der Buvette bereits gemütlich gemacht als der FC Wünnewil-Flamatt in der 43.min zu einem vielversprechenden Freistoss kam. Joshua Müller wurde vor dem Strafraum regelwidrig gelegt. Lukas Schneider tritt an und sah seinen Freistoss von der gegnerischen Mauer abgelenkt ins Tor fallen. Dies war der glückliche Führungstreffer für die Gäste aber auch der einzige Lichtblick in dieser eher verkorksten ersten Halbzeit.
Wer dachte, dass in der zweiten Halbzeit nun ein Feuerwerk gezündet wird, der hatte sich getäuscht. Das Spiel plätscherte dahin ohne nennenswerte Aktionen. Zwar versuchte man vermehrt die Bälle wieder flach zu halten aber wirklich gefährlich wurde es nie. In der 78. Minute fasst sich dann Stefan Brülhart ein Herz, liess seinen Gegenspieler stehen und sein Abschluss landete in der unteren linken Ecke im Tor. Der Torhüter war mit den Fingerspitzen zwar noch dran, konnte aber die 0:2 Führung für die Wünnewiler nicht verhindern. Die restlichen paar Minuten verliefen ereignislos und so feierten die WüFla Jungs ihren 3. Sieg in Folge ohne Gegentreffer.

Das Spiel an diesem Sonntagnachmittag erinnerte zwar eher an einen „richtigen Grottenkick“ und war auch für die Zuschauer bestimmt kein „Leckerbissen“ aber das Wichtigste ist, dass man das Punktemaximum einfahren konnte und immer noch punktgleich mit dem FC Rechthalten-St.Ursen an der Spitze liegt.